Spezifische Behandlung von Gelenken und Wirbelsäule.
Die Manuelle Therapie (MT) ist eine spezielle physiotherapeutische Behandlungsmethode, bei der wir mit den Händen gezielt auf Gelenke, Muskeln und Nerven einwirken. Ziel ist es, Bewegungseinschränkungen, Schmerzen und Funktionsstörungen zu beseitigen.
Eine MT-Sitzung dauert etwa 15 bis 25 Minuten. Wir tasten die betroffenen Strukturen ab, identifizieren die Ursache der Beschwerden und setzen gezielte manuelle Techniken ein - etwa Mobilisationen, sanfte Traktionen oder Weichteilbehandlungen. MT wird häufig mit aktiver Krankengymnastik kombiniert.
Bequeme Kleidung, in der Sie sich gut bewegen können. Für Wirbelsäulen-Behandlungen empfiehlt sich Kleidung, die den Oberkörper-Zugang erlaubt. Handtuch und Verordnung mitbringen.
Manuelle Therapie wird auf ärztliche Verordnung von allen gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die Verordnung muss explizit Manuelle Therapie lauten und kann nicht nachträglich umgewandelt werden. Therapeut:innen benötigen eine MT-Zertifizierung - alle unsere MT-Behandler:innen verfügen darüber.
MT ist nicht zu verwechseln mit chiropraktischer Manipulation. Wir arbeiten überwiegend mit sanften Mobilisationen - Geräusche treten manchmal auf, sind aber nicht das Ziel.
Typisch sind 1 bis 2 Termine pro Woche über 4 bis 6 Wochen. Eine Verordnung umfasst meist 6 Behandlungseinheiten.
Ja - besonders bei Säuglingen mit KISS-Syndrom oder bei Kindern mit Haltungsproblemen ist MT eine bewährte Methode.
Termin vereinbaren, Fragen klären, Rezept besprechen: am schnellsten geht es persönlich.